Die Wahlen zum deutschen Parlament, dem Bundestag, finden normalerweise alle vier Jahre statt. Die nächste Bundestagswahl ist am 27. September 2009.
8,4% hat DIE LINKE in Nordrhein-Westfalen erreicht. Deshalb werden 7 Kandidatinnen und 4 Kandidaten von der NRW-Landesliste dem neuen Bundestag angehören:

Mit 9,0% liegt DIE LINKE in der Städtergion Aachen klar über dem Landesdurchschnitt von 8,4%. Im Vergleich zur Kommunalwahl konnten wir unser Ergebnis mehr als verdoppeln.
In absoluten Zahlen konnten wir die Stimmen sogar auf das 2,5-Fache steigern: von rund 10.000 Stimmen bei der Kommunalwahl jetzt auf über 25.000 Stimmen bei der Bundestagswahl (Abb. rechts).
Wie bei der Kommunalwahl gab es das beste Ergebnis nach Städten/Gemeinden in Herzogenrath, diesmal fast 11%.
Unser bestes Wahlbezirksergebnis in der Städteregion haben wir im Aachener Wahlbezirk Mittlerer Kronenberg erreicht: 21,3%.
Bemerkenswert auch das Ergebnis in Rurberg (zu Simmerath): 15,2% hätten viele in einem Eifelort wohl nicht erwartet.
Durch das gute Landesergebnis von 8,4 % wurde unser Mitglied Andrej Hunko in den Bundestag gewählt - und noch viele, die weiter hinter ihm auf der Landesliste standen. Genauere Angaben folgen.
Für alle, die am Donnerstag unsere große Kundgebung zur Bundestagswahl mit Paul Schäfer, Andrej Hunko, Sevim Dagdelen und Sahra Wagenknecht verpasst haben, sind hier noch einmal alle Reden zu hören und zu sehen.
Wofür sich DIE LINKE im Bundestag einsetzen will, steht in unserem Wahlprogramm.Geschrieben von: Andrej Hunko
Es ist völlig unerträglich, dass sich Kriegsminister Jung weigert, die grausamen Resultate des Massakers bei Kundus zur Kenntnis zu nehmen. Angela Merkel muss diesen Mann aus dem Verkehr ziehen. Während die NATO-Ermittler von 125 Toten ausgehen, darunter viele Zivilisten, beharrt Jung weiter auf seiner Darstellung von 56 Toten, angeblich allesamt Taliban, und verteidigt die durch den deutschen Kommandeur angeordnete Bombardierung.
Ebenso unerträglich ist, dass der deutsche Oberst Georg Klein, der den Befehl zum Angriff auf die Tanklastzüge gab, offenbar den amerikanischen NATO-Befehlshaber Stanley McChrystal und sein siebenköpfiges Team an einer Untersuchung des Tatorts und an einem Besuch der Krankenhäuser hindern wollte. Das gerne gepflegte Selbstbild der Bundeswehr als im Unterschied zu den USA sanft kämpfende Truppe hat nichts mit der Realität zu tun.
Massaker wie in Kundus sind in diesem Krieg kaum zu vermeiden und werden weiter vorkommen, wenn der Krieg nicht beendet wird. Der Krieg bietet keine Perspektive, weder für die Menschen in Afghanistan noch in Deutschland. Der sofortige Abzug der Bundeswehr ist das Gebot der Stunde. Die Freiheit Deutschlands wird am Hindukusch ebenso wenig verteidigt, wie die Freiheit Afghanistans an der Spree.
Ich unterstütze den Aufruf der Friedensbewegung, am Mittwoch überall in Deutschland zu Kundgebungen, Mahnwachen und Flugblattaktionen auf die Straße zu gehen. Der Druck auf die Bundesregierung, die Truppen abzuziehen muss jetzt ausgebaut werden. Zu einem Abzug gibt es keine Alternative.
Andreas Müller ist unser Direktkandidat für den Wahlkreis 89 (ehem. Kreis Aachen) zum Bundestag.
Fragen an den Kandidaten? Einfach direkt über das Kontaktformular.
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Auf ihrer LandesvertreterInnenversammlung am 28. und 29. März 2009 in Essen hat die Partei DIE LINKE am Samstag den Aachener Andrej Hunko (2. von links auf dem Foto) auf den aussichtsreichen Platz 6 der Landesliste zur Bundestagswahl gewählt. Hunko setzte sich gegen zahlreiche Mitbewerber durch und ist damit der erste Kandidat auf der Landesliste, der Aussichten hat, neu in ein Parlament gewählt zu werden. Auf die ersten vier Listenplätze wurden Ulla Lötzer, Ulla Jelpke (3. v.l.), Inge Höger (4. v.l.) und Paul Schäfer gewählt, die bereits dem derzeitigen Bundestag angehören. Platz fünf erhielt die bekannte bisherige Europaabgeordnete Sahra Wagenknecht, die in die Bundespolitik wechseln möchte. Nach Andrej Hunko folgt auf Platz 7 Sevim Dagdelen, die ebenfalls bereits dem vorigen Bundestag angehörte. Den nächsten Platz erhielt ein weiterer „Neueinsteiger“, der 24-jährige Jurastudent Niema Movassat aus Oberhausen, der vom Jugendverband Linksjugend Solid vorgeschlagen worden war.