Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands greift für den Europawahlkampf in Ermangelung eigener Ideen auf die hierzulande eher ungewohnte Beschimpfung von Wählern anderer Parteien zurück (Quelle: Spiegel-Online). Dabei wird der LINKEN nachgesagt, heiße Luft würde sie wählen.
Am Samstag jedenfalls war die LINKE in Gestalt des Ortsverbandes Burtscheid-Frankenberger Viertels auf dem Frankenberger Neumarkt den ganzen Vormittag mit einem Infostand präsent und für den Wähler ansprechbar. Die SPD hingegen, die sich ebenfalls für diesen Tag an derselben Stelle mit einem Stand angekündigt hatte, tauchte nur vereinzelt auf und war anscheinend aufgrund des Anblicks des gut bestückten LINKE-Standes so verunsichert, dass sie gar nicht mehr aufbaute. Schade eigentlich, hätte man doch bei den Vertretern der Steinmeier-Partei u.a. nachfragen können, wieso diese trotz 11 Jahren Regierungsbeteiligung nicht in der Lage war, einen gesetzlichen Mindestlohn in Deutschland einzuführen und wie man sich ernsthaft eine sozialere Politik ausgerechnet mit der marktradikalen FDP vorstellt.