
Im Herbst wird der Kreis Aachen aufgelöst; an seine Stelle tritt die neu geschaffene Städteregion Aachen, zu der dann auch die Stadt Aachen gehört. Am 10. Januar hat DIE LINKE entschieden, wer für das neue Parlament am Westzipfel der Republik, den Städteregionstag, bei der Kommunalwahl 2009 kandidieren wird.
DIE LINKE tritt mit einer Liste an, die auf den wichtigen ersten acht Plätzen sowohl jeweils zur Hälfte aus Frauen und Männern, als auch gleichermaßen aus Menschen aus der Stadt Aachen und dem bisherigen Kreis Aachen besteht:
Uwe Löhr wurde zugleich als Kandidat für das Amt des Städteregionsrats nominiert.
Das ebenfalls am 10.1. beschlossene Wahlprogramm für die Städteregion werden wir demnächst der Öffentlichkeit vorstellen.
Die Städteregion löst im Herbst 2009 den Kreis Aachen ab. Die Stadt Aachen gehörte nicht zum Kreis Aachen, wird dann aber zur Städteregion gehören. Gleichzeitig behält die Stadt Aachen den Status einer kreisfreien Stadt, deshalb wird sie weiterhin einen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin haben und auch die Bezirksvertretungen in den Stadtteilen werden bleiben.
Der Städteregionstag ersetzt dann den bisherigen Kreistag, er ist also das Parlament der Städteregion.
Der Städteregionsrat oder die Städteregionsrätin ist eine einzelne Person und ersetzt den bisherigen Landrat des Kreises Aachen, leitet also die Städteregion politisch und ist die Verwaltungsspitze.
Die Stadträte sind - wie bisher - die Parlamente der einzelnen Städte, sie werden ebenfalls am 7.6.2009 gewählt. Für die Gemeinden Roetgen und Simmerath werden stattdessen Gemeinderäte gewählt.
Einen Oberbürgermeister oder eine Oberbürgermeisterin gibt es nur in kreisfreien Städten. Da die Stadt Aachen diesen Status behält (und nicht einfach in den Kreis Aachen eingemeindet wird), wählt sie auch weiterhin eine(n) OB.
In den Städten und Gemeinden des bisherigen Kreises Aachen werden weiterhin Bürgermeister oder Bürgermeisterinnen an der Spitze des Rates und der Verwaltung stehen.
Im Gebiet der Stadt Aachen werden außerdem - wie bisher - Bezirksvertretungen als Parlamente in den Stadtteilen gewählt. Es gibt eine Bezirksvertretung für die Innenstadt (Aachen-Mitte) und sechs Bezirksvertretungen in den ehemals eigenständigen Außenbezirken Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster/Walheim, Laurensberg und Richterich. Die Bezirksvorsteher oder Bezirksvorsteherinnen werden nicht direkt, sondern von den Mitgliedern der Bezirksvertretung gewählt.