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Kreisverband Städteregion Aachen der Partei DIE LINKE
DIE LINKE Aachen Bundestagswahl Andrej Hunko und Andreas Müller als Bundestagsdirektkandidaten aufgestellt

Andrej Hunko und Andreas Müller als Bundestagsdirektkandidaten aufgestellt

Andrej Hunko und Andreas Müller als Bundestagsdirektkandidaten aufgestellt

Auf ihrer Versammlung am 14. Mai 2009 haben die Aachener Mitglieder der Partei DIE LINKE ihr Landesvorstandsmitglied Andrej Hunko als Direktkandidat für den Aachener Bundestagswahlkreis gewählt. Die Parteimitglieder aus dem Kreis Aachen wählten zur gleichen Zeit das Aachener Stadtratsmitglied Andreas Müller zu ihrem Direktkandidaten für den Bundestag.

Andrej HunkoDer Aachener Andrej Hunko ist europapolitischer Sprecher des Landesverbands seiner Partei. Ende März wurde er bereits auf den aussichtsreichen 6. Platz auf der NRW-Reserveliste zur Bundestagswahl gewählt. „Ich freue mich, als Vertreter der sozialen Bewegungen auch ohne langjährige Partei- und Parlamentserfahrung auf einen aussichtsreichen Listenplatz aufgestellt und auch in Aachen als Direktkandidat gewählt worden zu sein,“ erklärt Hunko. „Dies werden Wahlen in der tiefsten Krise des Kapitalismus werden. SPD und CDU planen schon jetzt massive Sozial- und Rentenkürzungen. Die Rechnung für die ungedeckten Schecks, die jetzt den Banken ausgestellt wurden, werden nach der Bundestagswahl den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert.“ Deshalb sei es richtig, wenn es zu Protesten der Bevölkerung komme, meint Andrej Hunko, der einst auch die Aachener Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau mitorganisiert hatte. „Ich werde auch künftig dort sein, wo die Krise auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden soll. Widerstand und Gegenwehr wie in Frankreich und Island werden notwendig sein und finden meine Unterstützung.“

Andreas Müller liest die Erfolge seiner Partei auch an den Programmen der Konkurrenz ab: „Gegenüber der letzten Bundestagswahl wirken die alten Parteien wie ausgewechselt. In welches Programm man auch schaut, überall finden sich Forderungen zur Stärkung des Sozialstaates. Das zeigt nur ein: LINKS wirkt! Denn es war die LINKE, die Themen wie den Mindestlohn und die zunehmende Armut auf die politische Agenda gesetzt hat. DIE LINKE ist also das Original.“ Sie sei die einzige Partei, die zu diesen Forderungen auch wirklich stehe. Obwohl die SPD noch 2005 versprochen habe, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 2% abzulehnen, habe sie nach der Wahl sogar einer dreiprozentigen Steuererhöhung zugestimmt. „Nun verspricht sie eine sozialere Politik. Durchsetzen will sie die aber mit der FDP, was unmöglich ist. Hier wird der nächste Wahlbetrug vorbereitet. In Anspielung auf die aktuellen Europawahlplakate der SPD könnte man auch sagen: Pinocchio würde SPD wählen“, so Müller.

Zu den Personen:

  • Andrej Hunko (45 J.), ist Mitarbeiter des linken Europaabgeordneten und bekannten Militarismusgegners Tobias Pflüger. Er war zeitweilig (nicht zeitgleich) Sprecher der Initiative Montagsdemo in Aachen, des Bündnisses gegen Rechts, und auch des Kreisverbands Stadt und Kreis Aachen der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG), die in der Partei DIE LINKE aufging. Hunko ist Mitglied des Antikriegsbündnis Aachen, des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und der Gewerkschaft Verdi. Er tritt 2009 für den Bundestagswahlkreis 88 (Stadt Aachen) an.
  • Andreas Müller (49 J.), war Mitglied der PDS seit Oktober 1994, seit September 1999 für die PDS im Rat der Stadt Aachen, lange als Journalist tätig, aktuell Geschäftsführer eines Kleinbetriebs (Druckerei). Außer in der Partei DIE LINKE, in der auch die PDS aufging, in Mitglied in der Gewerkschaft Verdi und im Aachener Friedenspreis. Für den Wahlkreis 88 (Stadt Aachen) war er Direktkandidat bei den Bundestagswahlen 1998 und 2002 für die PDS und 2005 für DIE LINKE. 2009 tritt er für den Wahlkreis 89 (Kreis Aachen) an.