Der Aachener Andrej Hunko ist europapolitischer Sprecher des Landesverbands seiner Partei. Ende März wurde er bereits auf den aussichtsreichen 6. Platz auf der NRW-Reserveliste zur Bundestagswahl gewählt. „Ich freue mich, als Vertreter der sozialen Bewegungen auch ohne langjährige Partei- und Parlamentserfahrung auf einen aussichtsreichen Listenplatz aufgestellt und auch in Aachen als Direktkandidat gewählt worden zu sein,“ erklärt Hunko. „Dies werden Wahlen in der tiefsten Krise des Kapitalismus werden. SPD und CDU planen schon jetzt massive Sozial- und Rentenkürzungen. Die Rechnung für die ungedeckten Schecks, die jetzt den Banken ausgestellt wurden, werden nach der Bundestagswahl den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert.“ Deshalb sei es richtig, wenn es zu Protesten der Bevölkerung komme, meint Andrej Hunko, der einst auch die Aachener Montagsdemonstrationen gegen Sozialabbau mitorganisiert hatte. „Ich werde auch künftig dort sein, wo die Krise auf dem Rücken der Menschen ausgetragen werden soll. Widerstand und Gegenwehr wie in Frankreich und Island werden notwendig sein und finden meine Unterstützung.“
Andreas Müller liest die Erfolge seiner Partei auch an den Programmen der Konkurrenz ab: „Gegenüber der letzten Bundestagswahl wirken die alten Parteien wie ausgewechselt. In welches Programm man auch schaut, überall finden sich Forderungen zur Stärkung des Sozialstaates. Das zeigt nur ein: LINKS wirkt! Denn es war die LINKE, die Themen wie den Mindestlohn und die zunehmende Armut auf die politische Agenda gesetzt hat. DIE LINKE ist also das Original.“ Sie sei die einzige Partei, die zu diesen Forderungen auch wirklich stehe. Obwohl die SPD noch 2005 versprochen habe, eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 2% abzulehnen, habe sie nach der Wahl sogar einer dreiprozentigen Steuererhöhung zugestimmt. „Nun verspricht sie eine sozialere Politik. Durchsetzen will sie die aber mit der FDP, was unmöglich ist. Hier wird der nächste Wahlbetrug vorbereitet. In Anspielung auf die aktuellen Europawahlplakate der SPD könnte man auch sagen: Pinocchio würde SPD wählen“, so Müller.
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