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Kreisverband Städteregion Aachen der Partei DIE LINKE
DIE LINKE Aachen Gruppen Umwelt Strahlung kennt keine Grenzen - Widerstand auch nicht!

Strahlung kennt keine Grenzen - Widerstand auch nicht!

Strahlung kennt keine Grenzen - Widerstand auch nicht!

Arbeitskreis Umwelt, Verkehr, Stadtplanung

Liebe Bewohner/innen der Euregio!

Die Atomenergienutzung ist nicht sicher zu machen:
  1. verseucht schon der Uranabbau ganze Landstriche.
  2. ist die Urananreicherung mit dem leichtflüchtigen und hochgiftigen Uranhexafluorid wie in Gonau (D) und Almelo (NL) einschließlich der Transporte nicht nur für die Anwohner gefährlich, sondern sie birgt auch immer die Gefahr geheimer Atomwaffenmaterialexporte nach Werweißwohin
  3. schädigt schon die Strahlung des Reaktornormalbebetriebes vor allem die Kinder der Umgebung, wie die bekannte Kikk-Studie der Universität Mainz bewiesen hat.
  4. droht jederzeit die Gefahr einer unbeherrschbaren Katastrophe, wie sie auch beim Typ Druckwasserreaktor in Harrisburg, USA 1979 und Forsmark, Schweden 2006 beinahe aufgetreten ist. Dazu kommen zahlreiche Störfalle und Brände - z.B. in Krümmel bei Hamburg, Biblis am Rhein und auch Tihange an der Maas.
  5. gibt es nirgendwo ein sicheres Atommülllager. Stattdessen wird der Müll ständig in Europa hin- und hergefahren und vergiftet nach Abkippen in alten Bergwerken, wie der Asse in Niedersachsen, das Grundwasser der ganzen Region auf Jahrzehntausende.
  6. verbraucht die hier beschriebene tödliche Spirale eine Menge Energie, so dass es völlig verlogen ist, die Atomenergie als Klimaretter anzupreisen. Dafür eignen sich NUR ERNEUERBARE ENERGIEFORMEN, vor allem Wind (Windräder sind relativ leise und werden bei Sonnentiefstand kurzfristig abgestellt), Sonne (wie viele Dächer könnten sie noch nutzen!), Erdwärme und zum Lückenschließen auch Wasser, Biomasse aus Abfällen und Meereswellenenergie. Diese reichen nach allen, nicht von den großen Energiekonzernen bezahlten, Studien völlig aus, neue Kohlekraftwerke, wie die deutsche SPD sie plant, sind schädlich und überflüssig!

Viele europäische Regierungen hatten, gedrängt von der Umweltbewegung, das mehr oder minder langsame Aussteigen aus der Atomenergienutzung beschlossen. Halbherzig wie man jetzt sieht: In Belgien läuft sogar noch Tihange I, seit 34 Jahren, obwohl mit steigender Betriebsdauer die Unfallgefahr durch Materialermüdung steigt. In Tihange II sind Risse in der Rostschutzplattierung des inneren Kühlkreislaufes und des Dampferzeugers, die schon 1980 entdeckt wurden. Wie sieht es da heute aus? (Unterzeichnen Sie dazu bitte unsere „Kleine Grenzanfrage“, die an vielen Plätzen ausliegen wird.)

In Deutschland drohen je nach Bundestagswahlergebnis Laufzeitverlängerungen für ähnlich alte Schrottreaktoren, deren Abschalten 2000 beschlossen worden war (durch SPD und Grüne) aber nur bei zwei Uraltanlagen ausgeführt worden ist. CDU und FDP machen sich gar – im Bunde mit der Sarkozy-Regierung in Frankreich – für neue Reaktoren stark.

Und die Niederlande? Trotz einst starker Antiatomkraftbewegung erfrecht sich die Regierung Balkenende, ihren Bürgern und deren belgischen und deutschen Nachbarn ein neues Atomkraftwerk bei BORSSELE in Zeeland am Meer zuzumuten. (Die Tourismusbranche wird sich freuen …) Bekannt gemacht wurde dieses unglaubliche Vorhaben nur in der näheren Umgebung, obwohl nach EU-Vorschrift ALLE EU-Bürger ein EINSPRUCHSRECHT haben! Und die Einspruchsfrist läuft nur noch bis zum 16.10.!

Im Büro der Partei Die LINKE liegt eine Unterschriftenliste gegen den Neubau des AKW aus. Die Öffnungszeiten dort sind Mo, Do, Fr. von 15 Uhr bis 17 Uhr. Darüber hinaus kann auch beim Arbeitskreis Umwelt, Stadtplanung und Verkehr, jeden Freitag von 17 bis 19 Uhr ein Eintrag in die Unterschriftenliste erfolgen.

 


Weitere Informationen: www.ausgestrahlt.de, www.campact.de, www.bund.net., (zur Proliferation) www.ippnw.de, www.robinwood.de, (zum Stromwechsel) www.atomausstieg.de (zu erneuerbaren Energien)  http://www.sfv.de, (zu Gronau/Almelo:) www.sofa-ms.de - zu Borselle: www.milieudefensie.nl/klimaat (weiterklicken), www.greenpeace.de, /nl /be, (zu Frankreich) www.sortirdunucléaire.fr,   (Film:) http://www.nukingtheclimate.com/screenings/on/tour, und schließlich zum Komplex Hochtemperaturreaktor (der in Jülich hatte 1978 einen vertuschten Unfall, der das Erdreich darunter verseucht hat, die Rur verstrahlt und das Grundwasser bedroht. Deshalb soll er jetzt in einem riskanten Kippmanöver komplett verlagert werden, um den Boden darunter abzutragen, ein Millionenmanöver („Atomstrom ist billig“...) www.reaktorpleite.de

 


Unterschriftenliste herunterladen, ausdrucken, unterschreiben und bis zum 16.10. einreichen!