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Kreisverband Städteregion Aachen der Partei DIE LINKE
DIE LINKE Aachen Gruppen Gesundheit & Soziales Stichwort EHEC-Erreger: Sicher genießen mit Obst und Gemüse aus der Region!

Stichwort EHEC-Erreger: Sicher genießen mit Obst und Gemüse aus der Region!

Stichwort EHEC-Erreger: Sicher genießen mit Obst und Gemüse aus der Region!

Pressemitteilung vom 31.05.2011

Seuchen wie Pest, Cholera, Pocken und die spanische Grippe-Epidemie 1918 – 1920 sind als Bedrohung im Gedächtnis der Bevölkerung. So ist zu erklären, dass Pandemie-Angst-kampagnen der letzten Jahre wie Hongkong- (SARS), Vogel-, Schweinegrippe möglich sind. Bei letzterer entstand dem deutschen Gesundheitswesen ein Schaden von einer Milliarde EURO wegen unnötig gekaufter Impfstoffe, die von Versicherten mit Beitragserhöhungen bezahlt werden mussten. Die verantwortliche - durch massive Interessenkonflikte belastete - Ständige Impfkommission (STIKO) wurde inzwischen bis auf wenige Ausnahmen ausgetauscht.


Im Stil einer Kriegsberichterstattung geht es aktuell um Todesgefahr durch EHEC-Erreger im Gemüse. „Bauern pflügen wegen EHEC auf ihren Feldern zehntausende Salatköpfe unter….Unikliniken in Norddeutschland kommen wegen der EHEC-Welle bald an ihre Kapazitäts-Grenzen. Blutplasma wird langsam knapp…..Biowaffen = Terroristenwaffen?....Zahl der Toten steigt ständig weiter…EHEC-Darmkeim wütet in Deutschland“ heißt es da unter anderem. Tonnenweise wird derzeit Gemüse geschreddert, untergepflügt, weggeschmissen.

In Relation dazu, dass hierzulande im letzten Jahr bei den etwa 850 000 Menschen die gestorben sind unter vielen anderen Todesursachen 100 000 allein dem Rauchen, 16 000 dem Alkoholkonsum, 10 000 der mangelnden Hygiene in Krankenhäusern als Todesursache zugeschrieben werden, sollten wir bei dem EHEC-Risiko mal die Kirche im Dorf lassen und vernünftig damit umgehen.

Der Verzehr von einheimischem Obst und Gemüse ist sicher eine richtige Konsequenz. Hier ist rückverfolgbar, wie produziert wird. Landwirte hierzulande schütten keine Gülle über ihre Kulturen. Des Weiteren kann es mit der Hygiene gern ein wenig übertrieben werden. Vor dem Zubereiten von Speisen Händewaschen mit Seife, Wischtücher und Schwämme täglich auskochen usw. Und selbstverständlich ist im Verdachtsfall eine medizinische Einrichtung aufzusuchen.

Helga Ebel, Sprecherin der AG Gesundheit und Soziales DIE LINKE Aachen