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Kreisverband Städteregion Aachen der Partei DIE LINKE
DIE LINKE Aachen Gruppen Betrieb & Gewerkschaft Gegen Altersarmut und Niedrigrenten

Gegen Altersarmut und Niedrigrenten

Gegen Altersarmut und Niedrigrenten

Unter diesem Motto wird der linke Arbeitskreis Betrieb & Gewerkschaft in der Euregio in den nächsten Wochen und Monaten Veranstaltungen im Gebiet der Städteregion durchführen und dabei das Gespräch mit den Menschen suchen.

Sinkende Durchschnittsrenten, zunehmende Altersarmut und eine steigende Zahl von Rentnern und Rentnerinnen, welche auf die Grundsicherung angewiesen sind – diese Schlagzeilen und Hiobsbotschaften haben den Arbeitskreis bewegt, sich verstärkt um das Thema „Altersarmut und Niedrigrenten" zu kümmern.

Für die Mitglieder des AK stellen diese Entwicklungen einen sozial- und gesellschaftspolitischen Skandal dar, für den es viele Ursachen gibt:

  • Zunehmende Brüche in den Erwerbsbiographien z.B. durch Phasen der Arbeitslosigkeit
  • Stagnierende bzw. sinkende Reallöhne für viele Arbeitnehmer
  • Fehlender gesetzlicher Mindestlohn
  • Weiterhin bestehende Benachteilung von Frauen, insbesondere Alleinerziehenden, durch fehlende Kinderbetreuungsmöglichkeiten
  • Unzureichender Anstieg des Rentenwerts durch die Einführung von verschiedenen Kürzungsfaktoren bei der Rentenformel
  • Vorsätzliche Schwächung der gesetzlichen Rente zugunsten privater Produkte der Altersvorsorge („Riester-Rente)

Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass viele dieser Entwicklungen unter der rot-grünen Regierung Schröder zwischen 1998-2005 eingeleitet worden sind.

Für DIE LINKE besteht die erste Aufgabe der gesetzlichen Rentenversicherung darin, allen einen menschenwürdigen Lebensstandard im Ruhestand zu ermöglichen. Daraus ergeben sich für uns folgende Forderungen, wie sie auch im Leitantrag zum ersten Programm der Partei DIE LINKE festgelegt sind:

  • Sichere und auskömmliche gesetzliche Rente, die deutlich über der Armutsgrenze liegt
  • Weitgehende Sicherung des erarbeiteten Lebensstandards
  • Einbeziehung aller Erwerbstätigen in eine paritätisch finanzierte, gesetzliche Rentenversicherung
  • Angleichung Rentenwerte Ost und West
  • Anhebung und anschließende Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenzen
  • Erhöhte bedarfsgerechte Grundsicherung im Alter
  • Keine Rente ab 67

Beispiele aus den benachbarten Ländern zeigen, dass es besser geht. Höhere Durchschnittsrenten und vor allem eine bessere Absicherung von Niedrigverdienern im Alter.

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko, dem Wahlkreisbüro Hunko und dem Kreisverband DIE LINKE wird der Arbeitskreis im Herbst die Öffentlichkeit über die Fehlentwicklung der bisherigen Alterssicherung in Deutschland informieren und über Lösungswege diskutieren.

Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne:

24.09.2011 Infostand Eschweiler Grabenstr., 11.00-14.00

25.09.2011 Sonntagsmatinee Aachen, Linkes Zentrum, Augustastr. 69, 11.00-14.00

01.10.2011 Infostand Herzogenrath, Kaufland, 11.00-14.00

15.10.2011 Infostand Aachen, Holzgraben, 10.00-14.00

29.10.2011 Infostand Alsdorf, Kaufland, 11.00-14.00

04.11.2011 Fraktion vor Ort, Aachen, Kurparkterrassen, 19.00-22.00, u.a. mit Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE

Harald Siepmann, Arbeitskreis Betrieb&Gewerkschaft